Glossar L-S |
L |
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Lage eines Schiffes |
bedeutet hier Lagewinkel = der Winkel, in dem ein anderes Schiff zur Blickrichtung
des Betrachters fährt |
Lage Null |
Gegner "Lage Null" bedeutet, dass ein Feindschiff (Zerstörer, aber auch Frachter) direkt frontal auf das U-Boot zukommt |
Lochkriecher |
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LUT |
Lagenunabhängiger Torpedo, der aus jeder Position und Lage abgefeuert werden konnte |
Last |
Raum |
LMG |
leichtes Maschinengewehr |
lenzen |
Außenbordspumpen von Wasser |
Luk |
Öffnung im Schiffskörper |
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M |
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Metox |
Funkmeßbeobachtungsgerät ( FuMB ) |
M-Offizier |
Ein Funkspruch, der nur von Offizieren dechiffriert werden darf |
Maschinentelegraf |
Signalgerät zwischen Zentrale und Maschinenraum |
Malhalla |
Menge |
Mallung |
Hin- und herspringen des Windes |
mannen |
Weiterreichen in einer Kette |
Mittelwächter |
Kaffee um Mitternacht |
Milchkuh |
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Mixer |
oder "Torpedomixer". Spitzname für die Torpedomechaniker |
Monsunboote |
U-Boote die in Fernost und im Indischen Ozean operierten |
Mülltonne |
Slang-Ausdruck der U-Boot-Besatzungen für Wasserbombe |
MKB |
Marinekriegsberichter |
MKBK |
Marinekriegsberichterkompanie |
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N |
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Naxos |
Radarwarngerät. Verbesserte Version des "Metox" |
Negerschweiss |
Zotiger Spitzname für Kaffee |
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O |
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Oberdeckstube |
Torpedobehälter an Oberdeck |
O-Messe |
Offiziersmesse |
Operation Deadlight |
Operation Deadlight ist die Versenkung der deutschen UBoote, die sich bei Kriegsende ergeben hatten, durch britische Seestreikräfte vom 25.11.1945 bis zum 7.1.1946 westlich der Hebriden, soweit die Boote nicht als Kriegsbeute alliierten Marinen übergeben wurden. |
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P |
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Paukenschlag |
Oder: "Operation Paukenschlag". Operation, die die Amerikaner nach Kriegseintritt durch massiven U-Boot-Einsatz vor der Amerikanischen Küste unvorbereitet traf. |
Peilung |
Der Winkel, unter dem sich ein Objekt relativ zum Boot befindet, 0 oder 360 Grad ist direkt voraus. Liegt das Boot z.B. mit der Peilung 0 direkt nach Norden, dann ist 90 Grad im Osten, 180 Grad direkt im Süden, und 270 Grad direkt im Westen. |
Piepel |
von people = Leute |
plieren |
verglast gucken |
pönen |
malen/anstreichen |
Plätteisen |
Saloppe Bezeichnung für einen Flugzeugträger oder andere grosse Schiffe |
Pier |
Hafenmauer |
Pivot |
Sockel, Geschützunterbau |
Poller |
Pfosten, meist aus Eisen, zum Festmachen der Leinen und Taue |
Prahm |
flachgehendes Schiff für Arbeitszwecke |
Prise |
von einem Kriegsschiff aufgebrachtes Schiff |
Pütz |
Gefäß, Eimer |
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Q |
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| Q-Schiff |
Abkürzung für "Queen-Ship". Von den Briten entwickelte U-Boot-Falle. Ein als wehrloser Frachter getarntes Schiff, das bei Annäherung eines über Wasser angreifenden U-Bootes die Tarn-Decksaufbauten zurückklappte, hinter der die Geschützbatterien erschienen. |
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| R |
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| reesen |
quatschen |
| regeln |
das Boot durch Einströmenlassen oder Außenbordsdrücken von Wasser
in Gleichgewichtszustand bringen |
| Regelzellen |
dienen dazu, das Gewicht des Bootes entsprechend den Wasser- und Tauchbedingungen
zu verändern, und zwar durch Fluten oder Lenzen von Wasser |
| Rudel |
Oder "Wolfsrudel". U-Boot-Gruppe, die gemeinsam und koordiniert einen Geleitzug angreift |
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| S |
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| Schleichfahrt |
Minimale Geräuscherzeugung zur Ortungsvermeidung z.B. bei Verfolgung durch Geleitzugschutzeskorten. Geringe Geschwindigkeit, keine unnötigen Aktivitäten usw |
| Schnorchel |
Ausklappbares Rohr, mit dem spätere U-Boote ausgerüstet waren. Luft konnte angesaugt und Auspuffgase ausgestoßen werden, so daß die U-Boote unter Wasser mit Dieselmaschine fahren konnten |
| Seekuh |
Spitzname für die großen Typ XIV-Versorgungs U-Boote |
| Seemeile |
1 Seemeile entspricht 1852 Metern |
| Spargel |
Spitzname für das Sehrohr (Besatzungs-Slang) |
| Schapp |
kleiner Raum, Schrank |
| Schlicktown |
Spitzname für Wilhelmshaven |
| Schlingerleisten |
Holzleisten, die auf die Back aufgesetzt werden, um Abrutschen des
Geschirrs bei Seegang zu verhindern |
| Schott |
Trennungswand im Schiff, auch Tür in der Wand |
| Sextant |
Winkelmeßinstrument zur Orts- und Zeitbestimmung |
| Spring |
Festmachleine |
| Stelling |
an Tauen hängendes Sitzbrett zum Bemalen der Schiffsaußenwand,
auch Laufplanke |
| Steven |
Bug- und Heckbegrenzung nach außen |
| Süllrand |
Dichtungsrand ums Turmluk |
| Schangs |
seemänn. für Chance |
| SKL |
Seekriegsleitung |
| Sonar |
Akustik-Ortungsgerät |
| Steuerbord |
seemänn. für Rechts (und "Backbord" = Links) |