Glossar F-K |
F |
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Fender |
birnenförmiger Körper aus Tauwerk, der beim Anlegen zwischen Schiffsrumpf und
Kaimauer gehängt wird, um die Bewegungen des Schiffes gegen die Kaimauer
aufzufangen |
Fächer |
Zwei oder mehr kurz hintereinander mit leicht versetztem Kurs abgefeuerte Torpedos. |
FAT |
Abkürzung für "Flächenabsuchender Torpedo" oder "Federapparat-Torpedo". Ein Torpedotyp, der nach einer programmierten Laufstrecke anfing, Schleifen zu fahren, um so eventuell im Geleitzug nach dem Verfehlen des programmierten Zieles ein anderes Schiff zu treffen |
Feudel |
Wischlumpen, Putzlappen, Aufnehmer |
Flurplatten |
Eisenplatten, auf denen die Besatzung im Boot steht. Der eigentliche
Schiffsboden liegt tiefer |
fieren |
herablassen, z.B. ein Beiboot fieren |
Flak |
Flugabwehrkanone |
Flawaffen |
Flugabwehrwaffen |
Flibo |
Fliegerbombe |
fluten |
Wasser in einen Raum fließen lassen (bei Tauchzellen durch öffnen von Entlüftungs-
ventilen bzw.- klappen) |
FuMB |
Funkmeßbeobachtungsgerät- zeigt mit Radar nach U-Booten/Schiffen suchende feindliche Flugzeuge an. Fälschlicherweise wurde lange angenommen, die FuMBs hätten über Eigenstrahlung wie " Kuhglocken " gewirkt und dem Gegner die Positionen der U-Boote verraten |
FT |
Funkspruch |
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gap |
Zone im Nordatlantik, in der die U-Boote vor Angriffen durch Flugzeuge sicher waren, weil deren Reichweite das Gebiet nicht abdeckte |
Geleitzug |
Zu einer Gruppe (manchmal über 100 Schiffe) zusammengefasste Frachter, die von Geleitzugeskorten beschützt wurden. |
GHG |
Gruppenhorchgerät. Detektor um Schiffe, Geleitzüge und feindliche Eskorten aufzuspüren. Unter günstigen Voraussetzungen konnten mit dem GHG Einzelschiffe bis 20 km, Geleitzüge bis 100 km Entfernung gehört werden |
Graue Wölfe |
Spitzname für die Deutschen WK-II U-Boote und/oder ihren Besatzungen |
G7a |
Druckluft- oder dampfgetriebener Torpedotyp |
G7e |
Elektrisch angetriebener Torpedotyp |
Gräting |
Lattenrost aus Holz oder Eisen |
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Hartlage |
Äusserste Lage des Ruderblattes nach Back - oder Steuerbord, wobei das Ruder in dieser Lage gewöhnlich die größte Wirkung hat. Mit Hartlage wird im allgemeinen nur in Notfällen gesteuert, um beispielsweise eine Kollision zu verhüten, aber auch in engen Gewässern oder Hafenbecken und um sich dem gegnerischen Angriff schnellstmöglich zu entziehen (Fliegerangriff/Wabo-Verfolgung) |
Heck |
Hinterer Teil des Bootes |
Hydrophon |
Unterwasser-Richtmikrophon für die passive Geräuschortung |
Huff-Duff |
Einpeilungsgerät ( High Frequency Direction Finder ) |
Hedgehog |
Einrichtung der Zerstörer/Kriegsschiffe zum Wurf ganzer Wasserbombenteppiche |
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Jockel |
Spitzname für Dieselmotor |
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Kimm |
Horizont auf See |
Klappbuchs |
Lichtsignalgerät |
KDB |
Kristallbasisdrehgerät. Zusätzliches Horchgerät zum GHG auf vielen VIIC und IXC-Booten. Es enthielt 6 Kristall-Empfänger, die auf einer drehbaren Basis von ca. 50 cm nebeneinander angeordnet waren. Durch Hin- und Herdrehen konnten Geräsche bis auf 1 ° genau geortet werden. Die Reichweite war aber nicht annähernd so groß wie die des GHG |
Kiel |
Unterkante des Bootes. Eisenballast |
Knoten |
Geschwindigkeitsmaß in Seemeilen pro Stunde |
Klüsen |
Öffnungen im Schiffkörper, z.B. für die Ankerkette. Im übertragenen Sinn die Augen |
KTB |
Kriegstagebuch |
Kolcher |
kleines Schiff |
Kugelschott |
druckfester Verschluß in den druckfesten Querwänden zwischen zwei Abteilungen
des Bootes |
krängen |
Auf-die-Seite-Neigen eines Schiffes |
Kulani |
Uniformjacke |
Kujambelwasser |
Limonade |
Kurs |
Fahrtrichtung des Bootes. Ein Kurs besteht möglicherweise aus mehreren Einzelsegmenten |